Von den Akademien werden die Mappenvorbereitungskurse durchaus skeptisch gesehen, weil sie den Persönlichkeitsvorstellungen eigentlich widersprechen, die sie von ihren zukünftigen Studenten haben.
Ich habe mal eine gute Seite der Münchner Akademie gewählt, wo es zwar um ein Kunstpädagogikstudium geht, was aber für ein freies Kunststudium im verstärkten Maße gilt.
http://www.adbk.de/Studium/lehrangebot/kunstpaedagogik/kunstpaedagogik.phpDarin heißt es:
"BEWERBUNG
Wir raten den Bewerbern für den Studiengang Kunstpädagogik an den regelmäßig stattfindenden Mappenforen teilzunehmen. Hier haben Bewerber die Möglichkeit allen Professoren des Studiengangs und auch Mitbewerbern ihre Arbeiten vorzustellen. Durch gemeinsame Besprechung der Mappen können die Bewerber viel lernen und den Stand der eigenen Mappe besser einschätzen. Kritik und Fragen seitens der Professoren und Mitarbeiter dienen der Anregung zur Entwicklung.
Das nächste Mappenforum findet voraussichtlich im Januar 2010 statt. Die Anmeldung hierfür wird ausschließlich vom Studiensekretariat Kunstpädagogik telefonisch oder per E-Mail ab Dezember 2009 angenommen."Weiterhin gibt es ein sehr persönlich gehaltenes PDF an die Bewerber, die ein Kunststudium erwägen, das man sich auf jeden Fall einmal durchgelesen haben sollte. Damit sollten eigentlich auch einige Illusionen klar werden.
http://www.adbk.de/Medien/PDF/Studium/mappenforum_und_10_tipps.pdfEtwas anders sieht das bei vielen Fachakademien aus, die ja durchaus Praktiker ausbilden wollen, die dann in "Medien"-Berufen arbeiten wollen. Da kann der Nachweis praktischer Fertigkeiten einen ganz anderen Stellenwert haben.